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Easterhegg 23

Das Easterhegg 23 fand vom 3. bis 6. März 2026 in Koblenz statt und wurde von den Westwoodlabs an der Universität Koblenz ausgerichtet.

Die Location bot großzügige Flächen für Workshops und Vorträge sowie viel Raum zum Quatschen und Basteln. Bereits beim Einlass erhielten die Teilnehmenden eine eigene Tasse für das Buffet. Das „Ewige Frühstück“ war während der gesamten Veranstaltung geöffnet und bot frische Brötchen, Aufschnitt, Obst und Gemüse sowie Müsli und Joghurt. Kaffee und Tee durften natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Auch das Programm war vielfältig: Im Fahrplan fanden sich Themen aus den Bereichen Security, Hardware und Gesellschaft. Workshops zu KiCad und ein Vortrag zu Design-Blöcke in der Elektronik vermittelten praxisnahe Inhalte, die im Laufe des Tages direkt angewendet werden konnten. Die Aufzeichnungen der Vorträge findet ihr unter media.ccc.de.

Im Hackcenter arbeiteten einige Mitglieder des Chaospott unter anderem an der Integration eines CO₂-Sensors in Home Assistant. Ziel war es, die Messdaten über eine vorhandene RS232-Schnittstelle auszuwerten. Bei der Analyse der Platine stellte sich jedoch heraus, dass der entsprechend beschriftete Ausgang ohne MAX232-Pegelwandler verbaut war. Daher musste zunächst die tatsächlich verwendete Sendehardware identifiziert werden, um die Gegenstelle korrekt anbinden zu können.

Innenaufnahme eines Vorlesungssaals mit Sitzreihen und Projektionsfläche links; rechts ein Ausstellungsstand mit einem digitalen „Chaospott“-Anzeigeschild sowie „Hacker Tours“-Banner und Infotisch unter violetter Beleuchtung. Haltestelle der Hackertours und Vorlesungssaal. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Ergänzt wurde das Programm durch die Hackertours, etwa zu einem Flipper- oder Bahn-Museum. Einige Teilnehmende nutzten außerdem die Gelegenheit, die Festung Ehrenbreitstein auf der anderen Rheinseite zu besuchen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für das schöne Wochenende und freuen uns darauf, euch beim EH24 in Wien wiederzusehen.

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HIP7 Rückblick

Vom 6. bis 8. März fand im WIR-Haus in Wülfrath die achte Ausgabe der Hack im Pott statt. Rund 100 Menschen kamen zusammen, um gemeinsam zu basteln, zu quatschen und CTF-Rätsel zu lösen.

Quelle: Chaospott Eingangsbereich WIR-Haus. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Für die HIP7 haben wir ein CTF organisiert, das gut angenommen wurde. Etwa 20 Teilnehmende sammelten aktiv Punkte und arbeiteten sich durch die Aufgaben. Neben klassischen Kategorien gab es auch eine Hardware-Challenge, bei der man mit einem Logic Analyzer einem Arduino verschiedene Flags entlocken musste. Dieser Teil des CTF war als Hands-on gedacht, um den Umgang mit der entsprechenden Hardware zu erlernen. Wer besonders viele Punkte gesammelt hatte, durfte sich am Ende über eine Tasse mit HIP-Motiv freuen.

Neben dem CTF bot auch das Workshop-Programm viele Gelegenheiten zum Mitmachen. Über das Wochenende verteilt konnte man vom Podcasten mit Podlove und Auphonic über einen Häkel-Workshop bis hin zum Glasfaser-Spleißen vieles ausprobieren. Gerade Letzteres war eine gute Gelegenheit, einmal praktisch zu sehen, wie Faserverbindungen hergestellt werden. Der Podcast-Workshop zeichnete zur Demonstration des Workflows einer Podcastproduktion eine Folge der Sibyllinischen Neuigkeiten auf, die ihr hier nachhören könnt. Jugend hackt war ebenfalls vertreten und gestaltete einen eigenen Slot, was das Programm noch einmal gut ergänzte.

Obwohl die HIP einen Workshop-Charakter hat, gab es auch einige Vorträge. Zum Beispiel wurde ein sehr detailverliebter Nachbau der Uhrenlichtskulptur Lichtzeitpegel am Düsseldorfer Rheinturm vorgestellt, wobei neben den technischen Eigenheiten auch die Entstehungsgeschichte erläutert wurde.

Quelle: Chaospott Postkaraten und Lichtzeitpegel. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Für das c3gov war diese HIP die erste Veranstaltung, auf der nach mündlichem Antrag 20 individuelle Hackerpässe ausgestellt wurden. Wie gewohnt kam es natürlich zwischenzeitlich auch zu Wartezeiten, wie man es von einem echten Amt kennt. Technisch ist das c3gov selbstverständlich auch auf dem neuesten Stand: Für die Ausstellung der Pässe wurde eine eigens entwickelte Verwaltungssoftware verwendet, die die Hackerpässe mittels Nadeldrucker an den richtigen Stellen ausfüllte. Zusätzlich erhielten die Pässe neben den c3gov-Stempeln auch ein Siegel mit laufender Nummer, was schließlich ein in sich geschlossenes Dokument ergab.

Quelle: Chaospott Ausgestellter Hackerpass. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Während der HIP entstanden einige Ideen zur Erweiterung des c3gov, wie eine dazu passende Verwaltungsvorschrift, Formulare und deren Verwendung, mehr Stempel, eventuelle Optionen für ein Passfoto, die Zusammenarbeit mit dem Salzamt sowie Erweiterungen der Verwaltungssoftware.

Im Foyer hatte die Chaos Post einen kleinen Stand mit diversen Postkartenmotiven zum Sammeln und Verschicken aufgebaut. Am Ende der Veranstaltung war ein guter Stapel von Karten in der Echtwelt zusammengekommen. Hier gab es auch einen Veranstaltungsstempel für die Postkarten und die frisch ausgestellten Hackerpässe.

Ein großes Dankeschön geht an alle Hipster, die das Wochenende möglich gemacht haben. Außerdem möchten wir dem Freifunk Neanderland für die großartige Unterstützung danken.

Glück auf!

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Nächstes Repaircafé: 17.03.2026

Auch im Jahr 2026 setzen wir unser Repaircafé fort und bieten eine Möglichkeit zur Reparatur von diversen Gerätschaften und beschädigten Dingen. Unsere Räume bieten Werkzeuge zur Reparatur von Elektronik und Holz sowie für den 3D-Druck. Dieses Jahr findet das Repaircafé an folgenden Terminen statt:

  • Dienstag, 27. Januar 2026, 18–20 Uhr
  • Dienstag, 17. März 2026, 18–20 Uhr
  • Dienstag, 19. Mai 2026, 18–20 Uhr
  • Dienstag, 23. Juni 2026, 18–20 Uhr

Wenn möglich, bitten wir um eine vorherige Anmeldung per Mail an repaircafe@chaospott.de um den Werkzeugbedarf abschätzen zu können.


Digital Independence Day am 1. März

Auch dieser Monat startet wieder mit einem Digital Independence Day im Chaospott. Wie beim letzten Mal bieten wir neben Kaffee und Keksen Hilfe beim Umstieg von Big Tech Plattformen. Dazu gibt es dieses Mal einen kurzen Einstiegsvortrag zur Nutzung von RSS.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 1. März, zwischen 16 und 18 Uhr in den Räumen des Chaospotts in der Sibyllastraße statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sofern ihr direkt etwas einrichten wollt, bringt bitte euer Laptop/Smartphone samt Ladekabel mit.


Repaircafé auf Klassentreffen

In den letzten Wochen hat sich beim Repaircafé des Chaospotts einiges getan. Wir konnten unseren Werkzeugfundus erweitern und uns mit anderen Initiativen vernetzen. Dafür waren wir unter anderem in Wülfrath und Ratingen unterwegs.

Neues Werkzeug, neue Möglichkeiten

Dank der Förderung durch die anstiftung Reparatur-Initiative konnten wir unsere Ausstattung erweitern. Neu hinzugekommen sind unter anderem verschiedene Zangen, ein stabiler Schraubstock sowie ein Gerätetester, der uns bei der Fehlersuche und Sicherheitsprüfung unterstützt.

Das Bild zeigt ein Binokular und den vergrößerten Ausschnitt eines WEMOS D1 Mini. Die Vergrößerung zeigt zwei Widerstände. Binokular. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Besonders freuen wir uns über ein Binokular, das präzises Arbeiten an sehr kleinen und filigranen Bauteilen erleichtert. Ein konkretes Beispiel ist die Reparatur einer Toniebox. Unter der Vergrößerung war gut zu erkennen, dass Teile der Leiterbahn des Lautstärkeknopfes noch vorhanden waren. Dadurch musste lediglich das abgerissene Kabel wieder angelötet und zugentlastet werden.

Außerdem konnten wir eine Wärmebildkamera anschaffen. Mit ihr lassen sich defekte Bauteile, die sich durch einen Kurzschluss aufheizen, sehr schnell identifizieren. So konnten wir innerhalb von Sekunden den Defekt an einer FRITZ!Box lokalisieren, da sich das betroffene Bauteil deutlich durch eine erhöhte Wärmeentwicklung zeigte.

Vernetzung und Austausch

Um andere Konzepte kennenzulernen und neue Denkstöße zu erhalten, haben wir den Austausch mit anderen Repaircafés gesucht. Zur Vernetzung waren wir unter anderem im Repaircafé Wülfrath und im Repaircafé Ratingen zu Gast. Der persönliche Austausch vor Ort war sehr bereichernd und hat gezeigt, wie vielfältig Repaircafés organisiert sein können und wie viel man voneinander lernen kann.

Das Repaircafé in Wülfrath findet in den Technikräumen der FASW (Freie Aktive Schulen Wülfrath) statt und profitiert sowohl von der Ausstattung als auch von dem geräumigen Makerspace. Der Makerspace verbindet an dieser Stelle viele Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenhängen. Schülerinnen und Schüler arbeiten hier gemeinsam mit Eltern und Ehrenamtlichen aus der Umgebung. So entsteht ein Austausch über mehrere Generationen hinweg. Viel Erfahrung trifft auf neue Ideen und moderne Technik, was den gemeinsamen Lernprozess für alle Beteiligten besonders wertvoll macht.

Das Repaircafé Ratingen findet in den offenen Begegnungsräumen des SKF statt. Dort treffen sich Ehrenamtliche und bauen Reparaturplätze auf, bringen Werkzeug mit und kümmern sich mit viel Einsatz um die Reparaturobjekte der Besucher. Im Gegensatz zu den Dauerwerkstätten ist hier sogar noch Platz für etwas Kaffee und Verpflegung, ebenfalls von ehrenamtlichen Helfern organisiert. Darüber hinaus hilft das Repaircafé Ratingen auch außerhalb des Cafés und prüft z.B. die Fahrräder von Grundschülern vor ihrer Fahrradprüfung.

Mitmachen erwünscht

Das Repaircafé des Chaospotts lebt vom Mitmachen, vom Austausch und von neugierigen Menschen. Neue Gesichter sind jederzeit willkommen.

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