Chaospott Logo

Eingeschränkte Öffnung des Clubs

Heute haben wir in einer Plenum’s Sitzung die Wiedereröffnung des Chaospotts besprochen.

Aufgrund der immernoch aktuellen COVID-19 Situation, werden wir den Club zwar wieder eröffnen, allerdings mit ein paar Einschränkungen.

Was das für Einschränkungen sind könnt ihr in unserem Wiki-Eintrag nachlesen, diesen findet ihr hier.

Bitte lest dies Ordentlich durch, den nur unter diesen Vorraussetzungen können wir einen ein gesundes Miteinander gewährleisten.

Vielen Dank für das Beachten der Sicherheitshinweise. Bleibt gesund!


Virtueller Chaostreff und Petit Foo

Aufgrund der aktuellen COVID19-Situation haben wir unsere Clubaktivitäten vollständig in den Cyberspace verlegt. Der Treff im Mumble-Server hat sich bewährt, er wird regelmäßig zum Austausch verwendet. Besonders zu unserem traditionellen Mittwochstreff sind viele Leute anwesend. Auch die wöchentlichen Kurzvorträge “Petit Foo” haben wir erfolgreich fortgeführt. Hierbei haben wir verschiedene Tools wie Nextcloud Talk und Big Blue Button für Bildübertragung verwendet und sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch ein virtueller Filmabend über ‘Watch2Gether’ wurde durchgeführt.

Um sich mit unserem virtuellen Chaostreff zu verbinden benötigt man einen Mumble-Client, der für zahlreiche Betriebssysteme zur Verfügung steht. Zum Verbinden im Mumble-Client als Server einfach “mumble.chaospott.de” eingeben.

Die Kurzvorträge “Petit Foo” finden mittwochs um 20:00 Uhr statt.


diVOC

April 2020, die Hackspaces in ganz Deutschland sind geschlossen und alle Veranstalltungen abgesagt. Das Chaos verschwindet aus den gemeinsamen Spaces, Werkstätten und Bastelecken und zieht sich ins eigene Wohnzimmer zurück. Eine sichtbare Gemeinschaft wird es nur dank des heimlichen Helden des Chaos: Der Infrastruktur. Häufig übersehen und als selbstverständlich angesehen erlauben dezentrale, nichtkommerzielle und trackingfreie Services, dass Chaos weiter Chaos sein kann. Diese sonst etwas versteckten Services werden sichtbarer denn je. Video- oder Audiokonferenzsysteme erlauben es die Hackspaces in den virtuellen Raum zu übertragen, Pads, Gits und Wikis weiter gemeinsam zu arbeiten. Es ist Zeit, zuhause zu bleiben, nicht aber sich zu verstecken.

Quelle: Chaospott Logo diVOC faab_e

Wir glauben, auch unsere Veranstaltungen können so stattfinden und wollen uns an einem digitalen, verteilten Online-Chaos versuchen. Immerhin sollt ihr an Ostern nicht auf euch allein gestellt sein! Daher haben wir ein Osterei für euch versteckt: Am 11. und 12. April findet das erste Online-Chaos unter dem Motto „Hidden Service“ statt. Das ganze Event wird auf media.ccc.de gestreamt und die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Alle Informationen und den Fahrplan findet ihr demnächst unter di.c3voc.de und auf Twitter unter @dic3voc sowie im Fediverse unter @dic3voc@chaos.social.

Zusammen mit dem VOC haben wir eine Infrastruktur konzipiert, die es den Vortragenden erlauben wird ihre Talks von zuhause zu streamen oder voraufgezeichnet einzureichen. Zuschauende können Fragen einreichen, Heralds werden die Talks begleiten. Der Fahrplan geht demnächst online, ihr könnt bereits jetzt Self-organized Sessions eintragen.

Lasst uns gemeinsam eine verteilte Konferenz aufziehen und dabei ganz viel darüber lernen, nicht nur für diese Zeit, sondern auch langfristig.

> Weiterlesen


Virtueller Chaostreff

Aufgrund der aktuellen COVID19-Situation haben wir unsere Clubaktivitäten vollständig in den Cyberspace verlegt.

Dazu haben wir einen Mumble-Server laufen, wo man sich in entsprechenden Räumen zusammenfinden und austauschen kann. Zum Verbinden benötigt man einen Mumble-Client, der für zahlreiche Betriebssysteme zur Verfügung steht. Zum Verbinden im Mumble-Client als Server einfach “mumble.chaospott.de” eingeben.

Zusätzlich haben wir eine Nextcloud-Instanz laufen, in der auch Videochats möglich sind. Dort wurde mittels Nextcloud Talk nun eine Gruppe eröffnet, welcher man sich auch ohne Registrierung anschließen und quatschen kann – auf Wunsch im Unterschied zu Mumble auch mit Video oder Bildschirmfreigabe. Zum Nextcloud-Chatroom geht es hier.


HIP4

Die fünfte „Hack im Pott“ ist vorüber und wir möchten an dieser Stelle ein kurzes Resümee der dreitägigen Veranstaltung ziehen. Auch für diese HIP konnten wir das Falkenzentrum Süd in Essen-Holsterhausen nutzen. Insgesamt sind 100 Hacker und Haecksen der Einladung gefolgt, um sich drei Tage lang in Workshops und Vorträgen über verschiedene Themen auszutauschen. Auch dieses Jahr hat die große Anzahl der Workshops den Fokus auf den Austausch von Fertigkeiten gelegt. Nachdem im Vorfeld der HIP schon viele Stunden in die Vorbereitung geflossen waren, ging es Freitagmorgen zu den Falken nach Holsterhausen. Schon vor Beginn der HIP waren viele Helfende gekommen, um beim Aufbau zu helfen. So war die Arbeit schnell erledigt und die fünfte HIP konnte auf insgesamt drei Etagen beginnen.

Quelle: Chaospott Hackcenter auf der HIP Chaospott CC-BY-SA 4.0

Traditionelle Kommunikation bot die Chaospost, prominent und bestens ausgestattet auf dem Weg in die raketenbeklebte Analoglösung der Informationsfrage. Ein Push-Medium, das wiederentdeckt wurde, dank seiner vielfältigen Grafiken und der Herausforderung an die Adressierung ohne RFC. Während Briefe nach DIN 5008 beschriftet werden, gilt für Postkarten eine Postnorm und für alle gemeinsam Französisch als Weltpostsprache.

Ebenfalls attraktiv, die zahlreichen Vorträge und Workshops zwischen kopfförderlichen Puschelohren bis zu kopffordernden Themen mit hilfreichem Vorwissen über Booten und Kernelstarten. Anerkennung und Beifall den unermüdlichen Kämpfern für freie und befreite Hardware beim Start des Rechners. Und natürlich das im Halse stecken bleibende Gelächter über die plumpen Pannen bei der Sicherung kritischer Infrastruktur oder des Schutzes der Ewigkeitsdaten im Medizinbetrieb.

Quelle: Chaospott Workshops auf der HIP Chaospott CC-BY-SA 4.0

Weil außerhalb des Chaos nicht immer Perfektion herrscht, konnte, zum großen Bedauern des Autors dieser Zeile, eine Attraktion fortschreitenden Alters aus einem angrenzenden Ausland leider seine beliebten Vorträge nicht halten. Eine Instruierung zur Genossenschaft „formerly known as“ HackerEG aus der großen Hauptstadt musste aus Gesundheitsgründen unbestimmt verschoben werden. Allerdings können Vorträge vergangener Veranstaltungen auf media.ccc.de nachgeschaut werden. Rege genutzt wurde stattdessen die Möglichkeit zur direkten Kommunikation über Sprache, man sah sich schon damals nicht jede Woche und dass es eine der letzten Gelegenheiten des Jahres ist, hatte kaum jemand auf dem Monitor.

Das Weltniveau der HIP braucht sich nicht verstecken, trotz der familiären Größe der Räumlichkeit. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum viele Besucher jedes Jahr wiederkommen. Aber das Verteilen von Vouchern an potentielle neue Besucher auf dem Congress hat Erfolg gezeigt: Einige Besucher waren zum ersten Mal auf der HIP. Für einzelne war es sogar die erste Chaos-Veranstaltung. Mit den Vouchern konnte man trotz der schnell ausverkauften Tickets immer noch sicher ein Ticket erwerben.

Tradtitionell gibt es zur ‘Hack im Pott’ das namensgebende Futter: Hack, sowohl tierischer Abstammung als auch komplett vegan. Fleißige Hände hatten den Ofen schon laufen lassen, schmackhafte und überwiegend vegane Nahrung war dem geneigten Hacker bestens bereitet. Ergänzt wurde das Essensangebot um große Mengen Vla, Waffeln und Slush-Eis. Für das Servieren und das Streaming von Leckerschmeckern großen Dank an die Zauberer und Feen, Knechte und Gnomen in der genussverschaffenden Küche, der Freiluftsiederei auf der Außenfläche, dank durchgehend freundlichem Wetter, und der guten Vorbereitung durch die Küchencrew.

Des Nachts, wenn der Photonenstrom sich dem Hacker lange angepasst hat, sorgt ein konstantes Angebot der Ruhrbahn für all zeitlichen Transport zum Hotel. Wobei Bus und Tram rein physisch kaum näher an der HIP liegen könnten. Das schafft nicht einmal ein Congress.

Das Ding bekommt Geschichte: Nicht nur der Altersschnitt der Hacker verteilt sich auf der HIP angenehm weit, auch die Technik bekommt sichtbare Vorläufer und Entwicklungslinien. Die HIP nimmt damit einen Trend vorweg, der die als jung wahrgenommene IT und die sie bewegenden Jugendlichen einzuholen beginnt. Produktionsmaschinen und Infrastruktur frei von Sicherheitskultur mit alten „Betriebssystemen“ sind lebendig vorgestellte Archäologie in der Informatik. Junge Menschen lernen, Elektronik zu löten, neben Veteranen, die das schon 45 Jahre beherrschen.

> Weiterlesen


Sibyllastr. 9 (Hinterhof), 45136 Essen

[javascript protected email address]

Impressum

Datenschutzerklärung