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Docpatch - Entdecke das Grundgesetz!

Wir haben in den letzten Wochen fleißig an einem unserer Open Data-Projekte gebastelt, dass wir heute mit einer Pressemitteilung des CCC der Öffentlichkeit vorstellen wollen: DocPatch.

Zum heutigen Geburtstag des Grundgesetzes (26 Jahre) haben wir das Grundgesetz digitaler gemacht. Dank freier Software und Werkzeugen wie Versionskontrolle, Markupsprachen, Exportern und jeder Menge Web-Magie stehe der Erkundung des wichtigsten Dokuments der Republik nichts mehr im Wege! Für mehr Infos schaut bitte in die Pressemitteilung oder — noch besser! – die DocPatch-Seite.

Viel Spaß dabei!


Easterhegg 13

Der C3PB hatte zum 29. März zur viertägigen Easterhegg nach Paderborn eingeladen, der ca. 250 Hacker gefolgt sind.

EH 13

Die Kulturwerkstatt bot ausreichend Platz für ein großes Hackcenter, Vortrags -bzw. Workshopräume und einer Bar, welche einen großen Teil des Tages ein ausgiebiges Frühstück, abends Gegrilltes, sowie kühle Getränke bereit hielt.

EH 13

Ein Highlight war die Besichtigung des Heinz Nixdorf-Museums, auf der zum Beispiel eine funktionsfähige Vermittlungsstelle zu bestaunen war. An mehreren Fernsprechtischapparaten (FeTAp) konnte die obsolete Technik ausprobiert werden, da auf den FeTaps die jeweilige Nummer zu lesen war. Für die Gesprächsvermittlung sorgt sowohl ein Wählsystem S 50 (Heb-Dreh-Wähler), als auch ein S 55, welches auf Edelmetall-Motor-Drehwählern basiert. Außerdem wurden auf insgesamt zwei Etagen viele anderen Exponate ausgestellt, unter anderem eine ENIAC, eine Enigma oder alte Datenträger.

EH 13

Zum Vortragsprogamm trugen wir einen Workshop zur Lösung des Zauberwürfels bei, zu dem sich einige Teilnehmer sogar noch einen Würfel im Souvenirgeschäft des Heinz Nixdorf-Museums erworben haben. Vorgestellt wurde die LBL-Methode, nach der die Ebenen mit sieben Algorithmen nacheinander gelöst werden.

Wir bedanken uns beim C3Pb und allen Beteiligten für das tolle Easterhegg!


Essen auf Rädern - Besuch beim CCCMZ

Vom 22.-24. März haben wir den CCCMZ in Wiesbaden besucht und das Wochenende genutzt, um zu sehen, welche Projekte derzeit dort verfolgt werden. Darüber hinaus haben wir Hardware-Spenden erhalten, für die wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken!

Hauptsächlich wurde an der Ansteuerung eines 3D-Druckers gearbeitet, welche auf der Arduino-Plattform aufsetzt. Das Gestell des Druckers besteht aus Holz und der Tisch wird auf Schubladenschienen gelagert, um die Kosten gering zu halten.

Quelle: Chaospott

Neben dem Drucker wurde an einem Wasserdisplay gebastelt, das über 16 Ventile gesteuert werden soll, um verschiedene Bilder zu erzeugen. Neben den Projekten gab es genug Zeit um Mate zu trinken, sich über verschiedene Ideen auszutauschen oder in der Or


Spontanes Hackend im Club

Die Hardware des Schließsystems lässt sich mit einer angepassten OpenWRT-Firmware bespielen und die GPIO-Pins des Carambola über das Sysfs steuern.

Hackend

Auf dem Infoscreen wurde eine simple Uhr mit OpenGL ES umgesetzt und erfolgreich die Portierung des info-beamer auf das RaspberryPi getestet. Ein Platz, an dem der Infoscreen befestigt wird, ist schon gefunden.

Hackend

Außerdem wurde der DrachenSchlumpf, eine Kamerahalterung, die unter einem Drachen befestigt werden kann, in einer ersten Version fertiggestellt. Die Kamerahalterung ist aus einer Alu-Schiene gefertig, lässt sich um die x- und y-Achse bewegen und ist mit zwei Servomotoren ausgestattet. Ein Servo ist so angebracht, dass automatisiert Fotos gemacht werden können. Der andere dreht das Gestell um seine y-Achse, so dass ggf. Panoramabilder erstellt werden können. Die Motoren werden mit einem atmega8 angesteuert, dessen Software mit der Arduino-IDE entwickelt wurde.

Hackend


Essen auf Rädern - Besuch in Aachen

Das Versprechen

Bereits beim Regiotreffen in Göttingen haben wir zwei Vertreter des CCCAC kennen gelernt und uns auf Anhieb gut verstanden. Wir wurden eingeladen, ihren Hackerspace zu besuchen. Auf den MRMCD 2012 trafen wir sie wieder, ebenso auf dem 29C3. Jedes mal beteuerten wir, dass wir sie besuchen werden und diesmal haben wir ernst gemacht. 10 unserer Leute haben sich auf 3 Autos verteilt gen Aachen gemacht.

Im Pott kennt man das, es nennt sich Wegbier, speziell in unserem Fall ist es ein Wegmier.

CCCAC

Nach etwas über einer Stunde Autofahrt sind wir angekommen.

Natürliche Selektion durch Labyrinthbau

CCCAC

Tja, wie kommt man jetzt hinein? Nach einer kleinen Odyssee haben wir dann den richtigen Eingang im Hinterhof genommen und trafen dann auf die „Offizielle CCC Aachen Klingel alpha beta“ ™.

CCCAC

Als wir dieses Schild gesehen haben, da wussten wir sofort „Hier sind wir richtig!“.

CCCAC

Das Sauerstoffdiffusionsdevice ist uns sofort ins Auge gesprungen.

CCCAC

Aber schauen wir uns mal ein bisschen um.

CCCAC

CCCAC

CCCAC

CCCAC

Das gegenüberliegende Gebäude erreicht man am besten durch eine Portal Gun.

CCCAC

CCCAC

Hunger! Grillen.

Grillanzünder sind ja bekanntlich für Anfänger. Erschwerend kam hinzu, dass wir kein Feuerzeug hatten. Wozu auch, wenn man einen Steinkohlegrill anbekommen möchte? Wir versuchten also in einem Reagenzglas etwas Papier mit dem Lötkolben zum Glühen/Brennen zu bringen. Das Resultat war die sofortige Inbetriebnahme des oben genannten Sauerstoffdiffusionsdevices. Plötzlich zückte jemand ein Streichholz, aber ohne Verpackung, an der man es hätte entzünden können. Wozu braucht man auch das passende Gegenstück, wenn man ein einzelnes Streichholz dabei haben kann? Sherlock hat dann noch mal kombiniert, Lötkolben + Streichholz = Flamme. Gesagt getan. Aber wie bekommt man ein Streichholz, welches eine Brennzeit von 10 Sekunden hat, durch den Fahrstuhl, 3 Etagen tiefer in den Hof, wo der Grill stand? Wozu sollte man das Streichholz auch direkt am Grill entzünden, wo der Weg kurz genug ist? Ok, wie bekommen wir jetzt die Flamme (Bedenkzeit = Brenndauer des Streichholzes) nach unten? Nehmen wir doch einfach unseren mobilen Bunsenbrenner… Gesagt, getan.

CCCAC

Neben Kartoffelsalat, Baguettes, Brötchen und den abgebildeten Würstchen, gab’s auch noch jede Menge Fleisch (grunz).

CCCAC

Schnacken

Nach einer ausgiebigen Stärkung haben wir uns einige Vorträge der Aachener angehört.

Der Papst hat zwar mittlerweile abgedankt, aber wir sind es dank Mitgliederkarte, weiterhin! Und deshalb durften wir auch der diskordianischen Bibelstunde beiwohnen.

CCCAC

Darauf folgte eine Projektbesprechung. Die Aachener stellten uns zuerst ihre Projekte vor. Unter anderem die Stromverbrauchsüberwachung durch die Abtastung mit einem Mauslaser. Die Lasermaus wurde mit Tape vor den Stromzähler geklebt und registriert, sobald die rote Markierung vorbei kommt (=1 Umdrehung). So erlebt man am Jahresende keine Überraschung, wenn eine vierstellige Nachzahlungsaufforderung ins Haus flattert. An dieser Stelle, schönen Gruß nach Hamburg :o) Etwas umfangreicher war die Vorstellung des eigenen CTF, welches Aachen auf dem 29C3 ausgetragen hat. Uns wurden nicht nur die Aufgabestellungen gezeigt, sondern auch die dazu gehörigen, teils extrem kreativen „Lösungsvorschläge“ (Anm. d. Red.: Holy shit, Batman) Beendet wurde die Aachener Projektrunde mit einem PowerPoint Karaoke.

CCCAC

Nachdem wir uns davon erholt hatten, präsentierten wir kurz unsere Chaos macht Schule Folien. Wir besprachen auch noch weitere Projekte wie beispielsweise unser Hacksofa, DocPatch und natürlich unser Essen auf Rädern Projekt, wovon sie gerade Teil sind.

Fazit

Kurz gesagt, wir hatten jede Menge Spaß und unser „Duisburch“ wird den Tag auch noch Monate später in Erinnerung behalten, er hat nämlich den einzigen Blitzer weit und breit auf der Rückfahrt mitgenommen.

Hausi

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