Chaospott Logo

Ich habe nichts zu verbergen

Bereits im Frühling des vergangenen Jahres bat uns Carola Hannusch, Dramaturgin beim Schauspiel Essen, um Unterstützung bei den Vorbereitungen für ein Theaterstück, das sich kritisch mit dem Thema „Big Data“ auseinandersetzen sollte. Nach anfänglicher Skepsis, wie ein derartig komplexer Stoff überhaupt auf eine Bühne zu bringen sei, waren wir von dem Konzept jedoch schnell begeistert. Bis zur Premiere von „Ich habe nicht zu verbergen - Mein Leben mit Big Data“ am 03.10.2015 im Grillo Theater war es allerdings noch ein weiter Weg. In dieser Zeit standen wir Frau Hannusch und den übrigen Verantwortlichen bei technischen Fragestellungen beratend zur Seite. Auf einem gemeinsamen Workshop hatten wir zudem die Gelegenheit, das Ensemble kennen zu lernen und das Thema ausführlich mit den Schauspielern, der Dramaturgin und dem Regisseur zu beleuchten.

Lisa Heinrici, Daniel Christensen, Ines Krug, Jan Pröhl Foto: Martin Kaufhold

Herausgekommen ist ein sehenswertes Theaterstück, dem es mit Bravour gelingt, das komplexe Thema „Big Data“ verständlich herunterzubrechen, ohne dass dabei wichtige Aspekte unter den Tisch fallen. Wer also wissen möchte was Jaron Lanier in seinen eigenen Kühlschrank treibt und wer „Baby Big Data“ heimlich füttert, sollte sich unbedingt die vorerst letzte Aufführung am 20.05.2016 um 19:30 Uhr in der Heldenbar anschauen. Tickets gibt es hier.

Wir danken Carola Hannusch, Hermann Schmidt-Rahmer sowie dem übrigen Ensemble an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit und ein wunderbares Theaterstück.

[Duisburch]

> Weiterlesen


Zu Gast im brmlab

Wer sich länger in der tschechischen Hauptstadt aufhält, sollte definitiv den Hackerspace in Prag besuchen. Das brmlab liegt am Rande der Alstadt direkt an der Moldau. Freunde des Geocaching finden im Umfeld des brmlab einige Schätze, die sich auf der Anreise leicht bergen lassen. Nach einem kurzen Studium des Lageplans ist der Weg durch das etwas größere Gebäude leicht gefunden. Die Räumlichkeiten des brmlab erstrecken sich über zwei Etagen und liegen im hinteren Teil des Gebäudekomplexes.

Quelle: Chaospott

Quelle: Chaospott

Wer nach einer Führung fragt, wird mindestens eine Stunde beschäftigt sein, da die Räumlichkeiten bis unter die Decke mit verschiedensten Projekten und Technik vollgestopft sind. Blitzordnung, Übertragung der NOAA-Wettersateliten und Reverse Engineering von Flashspeicher mit einem Mikroskop (Neophot 32) sind nur einige Bespiele für die große Anzahl an Bastelprojekten. Insgesamt ist der Besuch wirklich empfehlenswert, da neben dem interessanten Tecnikequipment auch die lokale Crew sehr freundlich und kommunikativ ist.


Besuch im fNordeingang

Der Hackerspace in Neuss hat in den letzten Wochen seine Räumlichkeiten vergrößert und ist ein paar Meter umgezogen. Da die gröbsten Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind, wurde das letzte Wochenende dazu genutzt, den fNordeingang mit einer Feier einzuweihen. Also ein super Grund, um die Hacker aus der Nachbarschaft zu besuchen. Die Räume sind nun deutlich größer (93 statt 32 m²) und bieten neben dem üblichen Hauptraum noch Platz für ein Elektroniklabor und eine Werkstatt für gröbere Arbeiten. Letztere ist über eine zweite Tür von außen begehbar und wird zum Teil als Fahrradwerkstatt genutzt werden. Nach einer Führung durch den Club haben wir uns Fotos von den Umbauarbeiten angeschaut, welche einen Eindruck vermittelten, dass die heiligen Hallen schon etwas älter sind. Das wurde vorallem am Boden deutlich, der aus mehrerern Schichten Laminat und Teppich bestand. Das neue Geläuf wurde auf einem glatten Estrich ohne lästige Unebenheiten verlegt. Nach einigen Maten und einem schönen Abend haben wir dann die Heimreise nach Essen angetreten. An dieser Stelle bedanken wir uns für die Gastfreundschaft und freuen uns auf den nächsten Besuch.


GlaD0S

Wer Portal gespielt hat, wird an diesem Artikel Freude haben. In vielen Stunden wurde mit Hilfe unseres Drucker ein 3D-Modell von GlaDOS ausgedruckt und aufwendig mit Elektronik- und Modellbaufertigkeiten zum Leben erweckt. Die verwendeten 3D-Modelle sind in einem Artikel auf instructables.com verlinkt.

Quelle: Chaospott


Neues vom Maschinendeck

Auf dem Maschinendeck wurde in der Zeit nach dem 32C3 fleißig geknöstert. Einige Elektronikprojekte sind fertig geworden und an der Infrastruktur der Clubräume wird auch weiter gearbbeitet.

Quelle: Chaospott

Auf dem 32C3 haben wir die gelas0rten Teile des Wortuhrbausatzes vom Fablab Nürnberg geschenkt bekommen. Der ganze Bausatz passt in einen Bilderrahmen, den man in einem schwedischen Möbelhaus erwerben kann. Zur Beleuchtung der Wörter wird ein LED-Strip verwendet, welcher über einen ESP8266 gesteuert wird. Das macht die Programmierung relativ einfach, da es für die WS2812B-Leds schon viele Beispielprogramme gibt. Die aktuelle Uhrzeit bezieht der ESP8266 über das Network Time Protocol direkt aus dem Cyberspace.

Das Konsolenmuseum ist in der Zwischenzeit ebenfalls gewachsen. Einige weitere Regale für die Konsolen fanden den Weg in die foobar, so dass nun auch die Ende letzten Jahres angeschaffte PlayStation 3 Konsole ihren vorgesehenen Platz einnehmen konnte. Zudem wurde der Röhrenfernseher, der immerhin gut ein Jahr als primäre Anzeige des Konsolenmuseums diente, dank einer freundlichen Spende durch einen größeren und flacheren Full HD Fernseher ersetzt und in den Ruhestand geschickt.

Quelle: Chaospott

Neben dem Fernseher für das Konsolenmuseum wurde uns ein Verstäker inklusive Lautsprecher für eine 5.1 Beschallung geschenkt. Zur Befestigung an der Wand wurde kurzer Hand eine Halterung designt und ausgedruckt.

Quelle: Chaospott

Dank großzüger Spende ist die Phase 1 der Küchenplanung finanziell gesichert. Die Lackierarbeiten an den ersten Schränken sind beendet. Die Unterbauten für die Arbeitsfläche sind geplant und werden bald in Angriff genommen. Nach der HIP wird mit dem Verlegen des neuen Bodens begonnen und erstmal eine provisorische Küche aufgebaut.

> Weiterlesen