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Easterhegg 15

In diesem Jahr fand die Osterveranstaltung des CCC in Braunschweig statt. Vom 3. bis zum 6. April veranstalteten die Hackerspaces Stratum0 und Netz39 die Easterhegg 2015 im Kinder- und Jugendzentrum Mühle. Das Motto der Veranstaltung lautete „We don’t kEHr!“. Neben der alten Mühle wurden auch die Räumlichkeiten des angrenzenden CVJM-Hotels genutzt. Der große Saal des Gebäudes wurde für die Vorträge genutzt, welche durch das VOC aufgezeichnet wurden. Wer es nicht zur Easterhegg geschafft hat, kann sich die Vorträge im C3TV anschauen.

Der Vorhof wurde zum Bau einer geodätischen Kuppel genutzt, der nach zwei Tagen abgeschlossen war und zu dem es auch einen Vortrag gibt, der die technischen Details erläutert. Insgesamt besteht der Dome aus 555 Balken, die mit Hilfe von 196 Verbindern eine Kuppel bilden, welche ca. 1000 kg auf die Waage bringt. Besonders bei Nacht war die beleuchtete Kuppel ein beliebtes Fotomotiv. Weitere Bilder und Infos sind über das Datentransfernetz erreichbar. Die kleine Brücke des Mühlenbaches verband beide Gebäude und verkürzte den Weg um ein paar Meter.

Quelle: Chaospott

In der alten Mühle gab es Frühstück und in der oberen Etage befand sich das Heggcenter, welches über die Veranstaltung hinweg gut gefüllt war. Nicht zu groß und nicht zu klein, um ca. 400 Hacker und ihren Bastelfoo unterzubringen. Auch dieses Jahr beschäftigten sich viele Leute mit der Pixelflut und zauberten bunte Bilder in das Heggcenter. Über ein IP-Pakete ließen sich die Pixel über ein X-Y-Koordinatenpaar setzen und abfragen. Aus dem letzten Jahr gibt es ein Screencast und auch dieses Jahr wurde das Treiben auf der Pixelflut dokumentiert. Neben einigen 3D-Druckern und einer Popcornmaschine wurde auch ein alter Amiga 600 gesichtet, der mit einer mordernen SSD ausgestattet war und alte Demos abspielte. Leider waren spontan keine Lautsprecher aufzutreiben, um dem alten 8-Bit Sound zu hören. Wer selber nichts zum Basteln mitgebracht hatte, konnte sich insgesamt 24 Vorträge anhören oder an einem der 13 Workshops teilnehmen. Für die Entitäten, die im weltweiten Datentransfernetz unterwegs waren, standen 700 Mbits Bandbreite zur Verfügung. Nach 4 Tagen wurde über die Richtfunkanbindung 1,24 TB gesendet und 4,06 TB empfangen. Das Engelsystem zählte ca. 100 kEHrtaker, welche die Orga an der Bar, am Einlass oder in der Küche unterstüzten. Der Chaospott hat zusammen 35 Stunden geengelt und war unter anderem am Einlass, in der Küche und im VOC tätig.

Quelle: Chaospott

Am dritten Tag haben einige Mitglieder das Angebot einer Führung zum Stratum0 angenommen, den örtlichen Hackerspace besichtigt und den nächsten Stempel im Hackerpass gesammelt. Nach 4 Tagen mit viel Spaß und wenig Schlaf ging die Eeasterhegg mit der Abschlussveranstaltung zu Ende. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den Organisatoren und freuen uns auf die nächste Veranstaltung in Salzburg.

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fnordtreff

Quelle: Chaospott Am 14. April findet der nächste fnordtreff im Cafe Nord statt. Los geht es dort um 19 Uhr. Die Adresse des Cafe Nord ist der Viehofer Platz 1, 45127 Essen, am nördlichsten Teil der Essener Innenstadt. Die Gesprächsthemen reichen von Netzpolitik und Datenpannen zu Datenschutz und Hardwarebasteleien.


CMS in Rheydt

Ende Januar hielten wir im Rahmen von „Chaos macht Schule“ einen Vortrag in einer kleinen Stadt am Niederrhein. In Rheydt haben wir über soziale Netzwerke gesprochen und damit die Projektwoche der Gesamtschule Espenstraße unterstützt. Insgesamt diskutierten wir an zwei Tagen mit vier Klassen der 7. Jahrgangstufe über die Vor- und Nachteile von sozialen Netzwerken. Unser Vortrag begann mit einer kurzen Vorstellung des Chaos Computer Clubs. Seit wann gibt es den CCC, was ist ein Hacker und was macht der eigentlich, während wir den ganzen Tag in der Schule hocken? Bei den Antworten der Schülerinnen und Schüler tauchte häufig die Kombination aus „einbrechen“, „Bank“ und „Daten klauen“ auf. Wir können uns natürlich nicht erklären, woher solche Vorstellungen kommen und versuchten an dieser Stelle das Bild des Hacker zu verbessern. Dies ist zwar innerhalb von zwei Stunden etwas utopisch, aber wenn am Ende des Tages die Vorstellung entsteht, dass Hacker ihre Skimaske nicht immer tragen, haben wir schon ein kleines Ziel erreicht.

Der Hauptteil des Vortrages beschäftigte sich mit sozialen Netzwerken. Zuerst überlegten wir, welche Hardware für den Betrieb und die Bereitstellung eines solchen Netzwerkes benötigt wird und wieviel Geld das wohl kostet. Wie groß das Rechenzentrum sein muss, damit die benötigten Computer darin Platz finden und wieviel Strom verbraucht wird, waren weitere Fragen, die wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern geklärt haben.

Quelle: Chaospott

Im Anschluss an diese Überlegungen sammelten wir die Daten, welche der Nutzer in seinem Profil eintragen kann. Das fängt bei Name, Alter, Geschlecht an und hört bei Hobbies, Schullaufbahn und Lieblingsbuch auf. Diese Daten haben wir im Vorfeld auf kleine Kärtchen gedruckt und an die Schülerinnen und Schüler verteilt. Die Kärtchen wurden dann den Kategorien „Darf jeder sehen“ „Dürfen meine Eltern sehen“ „Dürfen meine Freunde und ich sehen“ und „Darf nur ich sehen“ zugeordnet. Name, Alter und Geschlecht tauchen vorwiegend in der ersten Kategorie auf und wurden als unproblematisch empfunden. Partybilder und Telefonnummer dürfen nur von Freunden gesehen werden. Das eigene Gewicht und der Inhalt des Chats ist in der Kategorie „Darf nur ich sehen“ gelandet.

Wie man diese Daten schützt und welche Einstellungen dafür bei sozialen Netzwerken angeklickt werden müssen, haben wir im letzten Teil des Vortrags erklärt bzw. vorgeführt.

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Tag der offenen Tür

Am 28. Februar 2015 jährt sich zum dritten Mal unser Bestehen in der Sibyllastraße 9. Dies werden wir zum Anlass nehmen, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten und unseren Geburtstag zu feiern. Unser Rahmenprogramm bietet u. a. Folgendes:

  • Offene Tür von 10 bis 18 Uhr mit Snacks und kalten Getränken
  • Vorträge und Workshops, unter anderem zu Freifunk
  • Bespielbare Retro-Konsolen in unserem Konsolenmuseum
  • Hardwareausstellung. Wie sieht eigentlich ein Server von innen aus?

Das vorläufige Programm und weitere Hinweise finden sich im Wiki. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste.


Weihnachtsfeier

Zur nicht ganz kalten und überhaupt nicht weißen Weihnachtszeit begab es sich, dass die Getreuen des Chaospott einen weiteren Anlass zum gemütlichen Feiern nutzten. Im Allgemeinen nennt sich dies „Weihnachtsfeier“ und wird zum gemeintschaflichen, vergnüglichen Zusammensein genutzt. Zu den üblichen Verdächtigen gesellten sich auch Gäste aus Paderborn, Aachen und weiteren Hackerspaces der Umgebung. Neben Kuchen, Salaten, der obligatorischen Pizza und Plätzchen wurde eine höchst schmackhafte und durchaus hochprozentige Bowle mit allerlei gesundem Obst angesetzt.

Quelle: Chaospott

Um die Wartezeit bis zur Fertigstellung zu verkürzen, fand ein spaßiges Mario-Kart-Turnier statt. Drei Teams, drei Durchgänge und nach der zweiten Runde Feuerzangenbowle ein Sieger: gammlaa! Bis tief in die Nacht wurde noch bei guter Musik von DJ West-bam rumgenerdet, Plätzchen gegessen und gemeinsam Spaß gehabt, ganz so wie man sich so eine Weihnachtsfeier im Hackerspace vorstellt.


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