Chaospott Repaircafé

Herzlich willkommen bei unserem Repaircafé. Hier findet ihr die nächsten Termine und Informationen über unser Repaircafé.

Kommende Termine

  • Dienstag, 27. Januar | 18–20 Uhr
  • Dienstag, 17. März | 18–20 Uhr
  • Dienstag, 19. Mai | 18–20 Uhr
  • Dienstag, 23. Juni | 18–20 Uhr
  • Mittwoch, 19. August | 18–20 Uhr
  • Dienstag, 15. September | 18–20 Uhr
  • Dienstag, 13. Oktober | 18–20 Uhr
  • Dienstag, 24. November | 18–20 Uhr

Wir bitten um eine vorherige Anmeldung per Mail.

Konzept & Idee

Hinter einem Repaircafé steht die Idee, die Fähigkeiten zum Reparieren von defekten Geräten zu vermitteln, Hilfestellung und Erfahrungen bei der Fehlersuche weiterzugeben und den Umgang mit Werkzeugen zu erlernen. Die Ursache für ein kaputtes Gerät liegt oftmals an Kleinigkeiten, welche sich schnell beheben lassen.

Hilfe bei Repaircafés ist gerne gesehen. Oft ist schon das richtige Werkzeug oder das Wissen um die Bedienung eines Multimeters der Schlüssel zum Erfolg. Als ersten Schritt lohnt sich immer auch eine Internetsuche nach Reparaturanleitung und Service Manuals, die häufig schon Lösungen darstellen oder zumindest einen guten Überblick der inneren Funktionsweise zeigen.

Auf media.ccc.de findet man einen Vortrag vom 35C3 und ein petitFoo zum Thema Repaircafé. In der 46. Folge der Sibyllinischen Neuigkeiten haben wir über die Kunst des Reparierens und in einer weiteren Folge über das Framework als Beispiel für reparierbare Hardware gesprochen.

In der näheren Umgebung finden an folgenden Orten Repaircafés statt:

Eine Übersicht über weitere Repaircafés findet sich beim Netzwerk Reparatur-Initiativen.

Löten mit Heißluft und Entlötlitze

Beim letzten Repaircafé im Chaospott standen drei Geräte auf unserer Werkbank: Ein Notebook mit einem zu tauschenden Akku, eine klemmbare Nachttischlampe mit defektem USB-C-Ladeanschluss und eine Bluetooth-Audio-Box, die sich ebenfalls nicht mehr laden ließ. Während der Akkutausch schnell erledigt war, verlangten die beiden defekten USB-Buchsen etwas mehr Geduld, geeignetes Werkzeug und Erfahrung mit verschiedenen Löttechniken.

Akkutausch, wie er sein sollte

Der Austausch des Notebook-Akkus war die schnellste Reparatur des Abends. Nach dem Entfernen der entsprechenden Schrauben ließ sich das Gehäuse problemlos öffnen. Der Hersteller hatte auf Kunststoffnasen verzichtet, die beim Öffnen häufig abbrechen oder das Zerlegen unnötig erschweren. Dadurch war der Akku schnell zugänglich und ließ sich ohne größeren Aufwand austauschen.

Das Beispiel zeigt, welchen Unterschied eine reparaturfreundliche Konstruktion macht. Wenn Gehäuse verschraubt und Bauteile zugänglich sind, werden Reparaturen einfacher und günstiger. Das verlängert die Nutzungsdauer der Geräte und trägt zur Nachhaltigkeit bei. Nach dem Austausch funktionierte das Notebook wieder wie vorgesehen.

Nachttischlampe mit defekter USB-Buchse

Bei einer klemmbaren Nachttischlampe war der USB-C-Ladeanschluss gebrochen. Um die Lampe wieder laden zu können, musste die Buchse von der Platine entfernt und ersetzt werden.

USB-C ist allerdings nicht gleich USB-C. Hinter dem gleichen Steckertyp können sich unterschiedliche Ladetechniken verbergen. Einige Geräte unterstützen USB Power Delivery (USB-PD). Dabei handeln Gerät und Netzteil aus, welche Spannung und Stromstärke verwendet werden können. Das ist beispielsweise praktisch, wenn ein Gerät mit einem geeigneten Computer-Netzteil geladen werden soll. Andere Geräte sind auf eine Versorgung mit 5 Volt ausgelegt und werden mit einem entsprechenden USB-Netzteil geladen. Bei der Auswahl eines Ersatzteils muss deshalb nicht nur die mechanische Bauform stimmen, sondern auch die elektrische Ausführung.

Das linke Bild zeigt, wie man mit Entlötlitze und einem Lötkolben, die Rückstände einer Lötverbindung entfernt. Das rechte Bild zeigt das geöffnete Gehäuse eines Nachttischlichts Reinigung der Lötpads und geöffnetes Lampengehäuse. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Für den Ausbau der defekten Buchse kam ein Heißluftlötkolben zum Einsatz. Um die übrigen Bauteile vor der Hitze zu schützen, deckten wir empfindliche Bereiche der Platine mit Kaptonband ab. Nachdem sich die Buchse abnehmen ließ, mussten zunächst die verbliebenen Lötstellen gereinigt werden.

Dafür verwendeten wir Entlötlitze und etwas Flussmittel. Das Geflecht nimmt das geschmolzene überschüssige Lot auf und ermöglicht so, die Lötflächen für das neue Bauteil vorzubereiten. Ein kleiner Praxistipp: Es lohnt sich, die Entlötlitze in kurze Stücke zu schneiden. Lange Stücke leiten die Wärme von der eigentlichen Lötstelle weg. Mit einem kurzen Stück lässt sich gezielter arbeiten.

Nach der Vorbereitung konnten wir die neue USB-C-Buchse einsetzen und verlöten.

Gebrochene USB-Buchse einer Bluetooth-Box

Auch eine Bluetooth-Box ließ sich wegen eines gebrochenen USB-Anschlusses nicht mehr laden. Die erste Herausforderung bestand darin, das Gehäuse zu öffnen. Im Internet fanden sich unterschiedliche Angaben dazu, an welchen Stellen sich das Gehäuse aufhebeln lässt, um an die darunterliegenden Schrauben zu gelangen. Nachdem wir die richtige Vorgehensweise gefunden hatten, war das weitere Zerlegen unkompliziert und die Platine zugänglich.

Die defekte Buchse wurde erneut mit Heißluft ausgelötet. Danach mussten auch die durchkontaktierten Anschlüsse vom Lot befreit werden. Mit der Entlötlitze ließen sich die verbliebenen Lötpads unkompliziert reinigen.

Das linke Bild zeigt den reparierten Lautsprecher. Das rechte Bild zeigt eine Nahaufnahme des USB-Ports Reparierte Bluetooth-Box und Nahaufnahme USB-C-Buchse. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Ein passendes Ersatzteil hatten wir an diesem Abend allerdings nicht vorrätig. Die Reparatur musste deshalb warten und wurde an einem späteren Abend fortgesetzt.

Die neue Buchse stellte sich als anspruchsvoller heraus als zunächst erwartet: Sie besaß Anschlussbeine für die Unterseite der Platine sowie zusätzliche SMD-Kontakte auf der Oberseite. Diese lagen unter dem Metallgehäuse der Buchse und waren nach dem Einsetzen nur schwer zugänglich. Gerade bei solchen Bauteilen kommt es darauf an, die Heißluft gezielt einzusetzen, um alle Anschlüsse ausreichend zu erwärmen. Eine zusätzliche Herausforderung waren die Kunststoffteile im Inneren der Buchse. Sie mussten während des Lötens vor der Hitze geschützt werden. Mit dem richtigen Winkel für den Heißluftlötkolben und Kaptonband als Hitzeschutz ließ sich das Ersatzteil schließlich einsetzen. Anschließend konnten wir die Bluetooth-Box wieder erfolgreich laden und „Never Gonna Give You Up“ abspielen.

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Präzisionsreparatur unter dem Mikroskop

Das Reparieren von Joypads ist gerade hoch im Kurs. Außerhalb der Reihe konnten wir einen Xbox-Controller reparieren, der als defekt erworben wurde.

Ein Blick durch das Mikroskop zeigte, dass bei dem Versuch des Vorbesitzers, einen der Analogsticks zu ersetzen, eine Leiterbahn durchtrennt bzw. abgerissen worden war. Darüber hinaus wurden bei der ersten Reparatur zwei SMD-Komponenten so stark erhitzt, dass sie sich teilweise von ihren Lötpads gelöst und verschoben hatten.

Die Collage zeigt die Reparatur eines geöffneten Xbox-Controllers. Zwei stark vergrößerte Mikroskopaufnahmen dokumentieren Schäden an der Leiterplatte: gelöste SMD-Bauteile sowie eine unterbrochene Leiterbahn, deren beschädigte Stelle mit einem roten Kreis markiert ist. Das dritte Bild zeigt den geöffneten Controller unter einem Stereomikroskop. Geöffneter Controller unter dem Mikroskop. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Glücklicherweise waren sie lediglich verrutscht und hafteten noch auf der Platine. Dank der Vergrößerung durch das Mikroskop konnten die Fehler schnell gefunden und mit dem Lötkolben ebenso schnell behoben werden.

Unsere nächsten Termine findet ihr unter der Rubrik Repaircafe.


Große Stehlampe und kleine Lötpads

Bei unserem letzten Repaircafé erreichten uns mehrere Geräte, die wir mit dem passenden Werkzeug und nur wenigen Handgriffen wieder instand setzen konnten.

Ein Beispiel war eine Stehlampe, bei der sich die Zuleitung aus der Lampenfassung gelöst hatte. Gemeinsam mit der Besitzerin wurde die abgerissene Aderendhülse ersetzt. Anschließend ließ sich die Zuleitung wieder sicher in der Klemme der Lampenfassung befestigen, sodass die Lampe wieder zuverlässig funktionierte.

Quelle: Chaospott Lampe, Joypad und Fluidpumpe. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Etwas aufwendiger gestaltete sich die Reparatur eines Joypads. Hier musste einer der Analogsticks mit seinen zahlreichen Anschlüssen ausgetauscht werden. Dabei erwies sich der Entlötkolben unserer Lötstation als unverzichtbares Werkzeug. Mit ihm ließen sich die Lötstellen sauber vom Lot befreien, sodass sich das defekte Bauteil problemlos von der Platine entfernen ließ. Anschließend konnte der neue Analogstick eingelötet werden.

Quelle: Chaospott Aufgeschraubte PS-Classic. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Die anspruchsvollste Reparatur war eine PlayStation Classic. Hier war der USB-Controller, der die angeschlossenen Joypads ansteuert, defekt. Die besondere Herausforderung lag im sehr geringen Pinabstand des Chips. Mit ruhiger Hand, der richtigen Technik und etwas Erfahrung gelang es jedoch, den Controller von Hand auszulöten und durch ein neues Bauteil zu ersetzen.


Der Endgegner: Kaffeevollautomat

Es gibt Geräte, bei denen selbst erfahrene Repaircafé-Helfer kurz innehalten. Der Kaffeevollautomat gehört definitiv in diese Kategorie. Viele Repaircafés lehnen solche Geräte grundsätzlich ab, weil sie stark verbaut und schwer zu öffnen sind, voller Kaffeeprött stecken und auch das Thema Dichtigkeit seine Tücken hat. Arbeitsplätze und Werkzeuge werden dabei schnell mal überflutet und müssen entsprechend vorbereitet werden.

In diesem Fall hatten wir wenig Betrieb und konnten uns die Zeit nehmen, einen defekten Smeg BCC12 Kaffeevollautomaten anzusehen.

Fehlerbild

Die Fehlerbeschreibung klang zunächst simpel: „Die Maschine zieht kein Wasser.“ Häufig wird dies durch eine verstopfte Düse verursacht. Ein erster Funktionstest zeigte jedoch ein differenzierteres Bild. Beim Einschalten blieb die Maschine im Startvorgang hängen und die LEDs des Bedienfelds blinkten unbegrenzt in ihrer Startanimation. Ein Reset übersprang Teile des Startprogramms, sodass die Auswahltasten freigeschaltet wurden. Nun ließ sich über die Heißwassertaste Wasser ausgeben, es war allerdings kalt.

Damit war klar, dass die Pumpe und die Zuleitung funktionierten und das Problem beim Heizelement zu suchen war.

Auf der Spur des Heizelements

Bei diesem Fehlerbild liegt der Verdacht nahe, dass etwas mit dem Heizelement nicht stimmt. Diese Komponente sorgt dafür, dass das Wasser auf Temperatur gebracht wird. Beim Starten versucht die Maschine vorzuheizen, da die Temperatur nicht stieg, blieb sie stecken. Technisch gesehen ist das Heizelement ein elektrischer Verbraucher, genauer gesagt eine ohmsche Last mit sehr geringem Widerstand, durch die viel Strom fließt, um Wärme zu erzeugen.

Um das Heizelement zu überprüfen, musste das Gerät geöffnet werden. Ein Schritt, der bei Kaffeevollautomaten selten schnell geht.

Erste Runde: Relais und Widerstand des Heizelements

Zunächst wurden die Relais überprüft. Ein Relais ist ein elektrisch gesteuerter Schalter, der hohe Ströme schalten kann. Damit kann der Controller das Heizelement aktivieren. Gerade bei Geräten mit vielen Betriebsstunden sind diese Bauteile anfällig für Verschleiß. In diesem Fall zeigte sich jedoch, dass die Relais wie erwartet arbeiteten und sauber schalteten.

Die Kollage zeigt in drei Bildern einen geöffneten Kaffeevollautomaten, der auf einer Werkbank steht. Sicht auf Platine, Verkabelung, Pumpe und Thermoblock. Ein roter Pfeil markiert zwei abgezogene, mit Steckverbindern versehene Kabel. Dort befinden sich zwei Sicherungen, die man auf einem der Bilder in einer Nahaufnahme gezeigt werden. Geöffneter Kaffeevollautomat. Chaospott CC-BY-SA 4.0

Der nächste Schritt war die Messung des Heizelements. Mithilfe eines Multimeters wurde der Widerstand geprüft. Erwartet wird normalerweise ein niedriger Wert im Bereich weniger Ohm. Stattdessen ergab die Messung keinen Durchgang im Heizelement, wie es etwa der Fall ist, wenn es durchbrennt. Dies schien allerdings nicht der Fall gewesen zu sein, da keine Überhitzungsspuren sichtbar waren.

Nichtsdestotrotz war der Fehler damit auf das Heizelement eingegrenzt.

Zweite Runde: Tiefer ins Gerät

Da das Heizelement selbst nicht direkt zugänglich war, wurde das Gerät weiter zerlegt. Nach einigem Aufwand konnte die Heizspule schließlich direkt gemessen werden. Überraschenderweise lag der Widerstand im erwarteten fehlerfreien Bereich, das Heizelement war also vermutlich in Ordnung.

Da nun der Fehler nur vor, aber nicht hinter den Zuleitungen messbar war, wurden diese genauer untersucht. Auf einem der beiden Kabel, dem blauen, war kein Durchgang messbar. Ein klassischer Kabelbruch schien zwar unwahrscheinlich, da die Leitungen im Inneren des Geräts kaum mechanischer Belastung ausgesetzt sind, trotzdem untersuchten wir die Leitung auf Beschädigungen.

Die Lösung fand sich schließlich an einer kaum sichtbaren Stelle. Unter zwei Schichten Kabelschutzschlauch befand sich eine Feinsicherung, integriert in die Leitung selbst. Diese hatte ausgelöst und damit die Stromversorgung des Heizelements vollständig unterbrochen.

Später stellte sich heraus, dass in die andere, braune Leitung ebenfalls eine Feinsicherung integriert ist, welche in diesem Fall unbeschädigt war.

Kleine Ursache, große Wirkung

Nachdem Ersatz für die Sicherung bestellt worden war, lief die Reparatur am Ende vergleichsweise unspektakulär. Die defekte Feinsicherung wurde ersetzt, mit neuen Crimpverbindungen in das Kabel eingesetzt und das Gerät wieder sorgfältig zusammengebaut. Danach funktionierte die Maschine wieder wie vorgesehen und heizte das Wasser.

Insgesamt war der Aufwand jedoch nicht zu unterschätzen: rund drei Stunden für das Öffnen und die Fehlersuche, ein Ersatzteil für etwa sechs Euro und nochmals zwei Stunden für den Austausch und den Zusammenbau.

Fazit

Kaffeevollautomaten gelten nicht ohne Grund als schwierig zu reparieren. Sie sind kompakt gebaut, schwer zugänglich und vereinen Mechanik, Elektronik sowie Wasser und Thermik auf engem Raum.

Dieser Fall zeigt aber, dass sich auch scheinbar komplexe Geräte mit Geduld und einem strukturierten Vorgehen reparieren lassen. Wichtig ist, sich nicht von ersten Vermutungen leiten zu lassen, sondern systematisch vorzugehen und Messergebnisse kritisch zu hinterfragen.

Nicht immer ist das offensichtlichste Bauteil defekt. Manchmal liegt die Ursache gut versteckt und ist am Ende überraschend einfach zu beheben.

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Wasserkocher & Grafikkarte

Beim letzten Repaircafé im Chaospott wurde wieder fleißig geschraubt, gemessen und gelötet. Drei ganz unterschiedliche Geräte haben es auf unsere Werkbank geschafft.

Wasserkocher

Ein mitgebrachter Wasserkocher ließ sich erfreulich unkompliziert öffnen, was immer ein guter Start für eine Reparatur ist. Die Messung der Heizelemente ergab unauffällige Werte, sodass die Ursache zunächst woanders gesucht werden musste. Schnell fiel der Blick auf das Relais, das die Last schaltet. Die Überprüfung bestätigte den Verdacht, das Relais war defekt.

Ein passendes Ersatzbauteil mit identischen Eigenschaften wurde bestellt und eingebaut. Anschließend wurde der Wasserkocher mit einem Gerätetester geprüft und konnte erfolgreich getestet werden.

Spielzeugtelefon

Bei einem Spielzeugtelefon war der Fehler schnell gefunden. Nach dem Aufschrauben bestätigte sich der Verdacht, dass der Lautsprecher war defekt. Praktischerweise konnte ein Ersatzteil aus der Bastelkiste verwendet werden. Der Lautsprecher aus einem alten Game Boy passte genau in das Gehäuse des Telefons. Der Austausch ging schnell und problemlos von der Hand. Ein schönes Beispiel dafür, wie sich alte Elektronik noch einmal sinnvoll wiederverwenden lässt.

Grafikkarte

Deutlich komplexer wurde es bei einer Grafikkarte. Nach dem Einschalten zeigte sie keinerlei Reaktion. Der Besitzer hatte sich bereits im Vorfeld vorbereitet und eine Übersicht der verschiedenen Spannungsversorgungseinheiten erstellt. Gemeinsam wurden diese systematisch durchgemessen. Dabei konnten zwei defekte Sicherungen identifiziert werden. Das deutet darauf hin, dass sie durch einen Kurzschluss ausgelöst wurden. Ein solcher ließ sich jedoch bislang nicht eindeutig nachweisen. Als nächster Schritt werden die Sicherungen ersetzt. Mit etwas Glück war das bereits die Ursache und die Grafikkarte kann bald wieder in Betrieb gehen.

Fazit

Vom einfachen Bauteiltausch bis zur detaillierten Fehlersuche zeigt sich einmal mehr, dass man gemeinsam oft eine Lösung findet. Selbst wenn eine Reparatur nicht sofort abgeschlossen werden kann, ist der Erkenntnisgewinn viel Wert.

Wir freuen uns schon auf das nächste Repaircafé.

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